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Zwischen Anerkennung und Ausgrenzung – Einladung zum Fachkreis Zivilgesellschaftsforschung

Veröffentlicht am 11.08.2026

Verschwommene Silhouetten von Menschen die über einen sehr breiten Zebrastreifen gehen.
Foto: Pixabay | Brian Merrill

Zwischen Anerkennung und Ausgrenzung: Rassismus- und Diskriminierungserfahrungen im migrantischen Ehrenamt

Ehrenamtliches Engagement eröffnet neu zugewanderten Menschen wichtige Zugänge zu gesellschaftlicher Teilhabe, sozialen Netzwerken und Anerkennung. Gleichzeitig zeigen Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt „Diskriminierung und Engagement“ des Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM e. V.) dass Engagementräume nicht automatisch inklusiv sind. Erfahrungen von Rassismus, Othering und fehlender Anerkennung können die Engagementbiografien migrantischer Engagierter prägen und beeinflussen, ob sie ihr Engagement fortsetzen, die Organisation wechseln oder sich ganz zurückziehen.

Unter dem Titel „Zwischen Anerkennung und Ausgrenzung: Rassismus- und Diskriminierungserfahrungen im migrantischen Ehrenamt“ beleuchtet Anna-Maria Meuth (DeZIM e. V.) das Spannungsfeld zwischen gesellschaftlichen Erwartungen an migrantisches Engagement und den Erfahrungen der Engagierten. Die Ergebnisse zeigen, wie Diskriminierungen zu Hürden für zivilgesellschaftliches Engagement werden, welche Konsequenzen dies für demokratische Teilhabe hat und mit welchen Handlungsansätzen Diskriminierungen begegnet werden kann.

Im Anschluss laden wir zum gemeinsamen Austausch und zur Diskussion ein. Gemeinsam möchten wir die Ergebnisse vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen – darunter vielfältige Krisenlagen, das Erstarken autoritärer Tendenzen sowie finanzielle Kürzungen im Engagementbereich – einordnen und diskutieren.

Wir freuen uns auf deine Teilnahme und den gemeinsamen Austausch.

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