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3 Fragen an … Diakonisches Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V.

Veröffentlicht am 06.08.2026

Foto: DWBO/Nils Bornemann

Die Chancen stehen gut, dass du der Diakonie heute schon begegnet bist – ohne es zu merken. Hinter 1.900 Einrichtungen in Berlin, Brandenburg und der schlesischen Oberlausitz stehen 53.000 Mitarbeitende und 40.000 Ehrenamtliche, die jeden Tag Menschen begleiten und unterstützen. Im Interview erfährst du, warum die Diakonie viel präsenter ist, als viele denken, und was ihren Einsatz so besonders macht.

Was ist die eine Sache über die Diakonie, die die meisten Menschen nicht wissen?

Viele Menschen begegnen der Diakonie in Berlin fast täglich ohne es zu merken. Hinter Kitas, Pflegeeinrichtungen, Beratungsstellen, Krankenhäusern oder Angeboten für Menschen in schwierigen Lebenslagen steckt oft eine diakonische Einrichtung. Was viele ebenfalls überrascht: Diakonie lebt nicht nur von hauptamtlicher Arbeit, sondern ist auch einer der größten Orte für freiwilliges Engagement. Tausende Ehrenamtliche begleiten Menschen, hören zu, organisieren Angebote oder bringen ihre Fähigkeiten auf ganz unterschiedliche Weise ein. Dieses Engagement ist ein unverzichtbarer Teil der Diakonie und trägt dazu bei, dass Menschen Unterstützung, Gemeinschaft und neue Perspektiven finden.

Welche Zahl beschreibt eure Arbeit am besten und warum?

Die Zahl 1.900. So viele diakonische Einrichtungen gibt es in Berlin, Brandenburg und der schlesischen Oberlausitz. Hinter jeder einzelnen stehen Menschen, die sich für andere einsetzen: 53.000 hauptamtliche Mitarbeitende engagieren sich in der Pflege, der Kinder- und Jugendhilfe, der Eingliederungshilfe, der Beratung, der Wohnungslosenhilfe und vielen weiteren sozialen Bereichen. Hinzu kommen 40.000 Ehrenamtliche, die viele soziale Angebote erst möglich machen. Wer selbst aktiv werden möchte, findet bei unserer Freiwilligenagentur Charisma Unterstützung. Dort helfen wir dabei, ein Ehrenamt zu finden, das zu den eigenen Interessen, Fähigkeiten und der verfügbaren Zeit passt.

Wenn Menschen in Berlin mit der Diakonie in Berührung kommen, ohne es zu merken: Wo passiert das am häufigsten?

Wahrscheinlich öfter, als sie denken. Ob in einer Kita, einem Pflegeheim, einem Krankenhaus oder einer Beratungsstelle: viele Menschen nutzen Angebote der Diakonie, ohne bewusst wahrzunehmen, wer dahintersteht. Für manche ist das christliche Profil ein Grund, sich für eine diakonische Einrichtung zu entscheiden. Andere erleben vor allem kompetente Unterstützung und gute Begleitung. Beides gehört für uns zusammen. Der Name Diakonie bedeutet „Dienst am Menschen“. Dieser Gedanke prägt unsere Arbeit: Wir begleiten Menschen, hören zu, schenken Zeit und machen gelebte Nächstenliebe im Alltag sichtbar. Unabhängig von Herkunft, Religion oder Weltanschauung.

Das Diakonische Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz ist ein Verband der Freien Wohlfahrtspflege. Als Dach- und Spitzenverband vertritt das Werk Träger von Sozial-, Bildungs- und Gesundheitsdiensten in Berlin, Brandenburg und Ostsachsen. Gemeinsam mit seinen Mitgliedseinrichtungen engagiert sich das Diakonische Werk für Teilhabe und Vielfalt und setzt sich im Sinne der Nächstenliebe auf landes- und kommunalpolitischer Ebene für benachteiligte und ausgegrenzte Menschen ein.

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