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Ein Jahr nach seiner Rückkehr ins Weiße Haus zeigt sich Donald Trumps Verachtung gegenüber der Presse deutlicher denn je. Er beleidigt und diffamiert Journalist:innen öffentlich, lässt Fördergelder streichen und verklagt Verlage und Sender auf Milliardensummen. Etablierte Medien mussten ihre Plätze im Weißen Haus und Pentagon räumen, während rechte Plattformen und regierungsnahe Influencer bevorzugt Zugang erhalten.
Hinter all diesen Angriffen steht eine klare Strategie: Informationen kontrollieren, kritische Stimmen gezielt einschüchtern und unabhängige Medien schwächen. Das Ziel ist eine kontrollierte Öffentlichkeit in einem anti-demokratischen Regime. Die Folgen dieses pressefeindlichen Vorgehens reichen längst weit über die Grenzen Amerikas hinaus – internationale Redaktionen und Exilmedien, die auf die finanziellen Hilfen der US-Regierung angewiesen waren, kämpfen um ihr Überleben.
Was bedeutet diese Entwicklung für den Journalismus in den USA und weltweit? Und wie wirkt sich dieser Kurs auf deutsche Medien aus – in einer Zeit, in der Journalist:innen hierzulande immer häufiger angefeindet werden?
Reporter ohne Grenzen lädt ein zur Diskussion mit
Moderiert wird das Gespräch von Barbara Junge, Vorstandsmitglied von Reporter ohne Grenzen und Chefredakteurin der taz.
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