ORGANISATORISCHES | ANMELDUNG
Hier findest du das Veranstaltungsprogramm der 4. Berliner Engagementkonferenz im Überblick.
15:30–16:00 Uhr
16:00–16:30 Uhr
Dr. Gabriele Stilla-Bowman und Sprecher:innenrat, Landesnetzwerk Bürgerengagement Berlin e.V.
Alexander Straßmeir (Staatssekretär für Gesellschaftlichen Zusammenhalt) (angefragt)
16:30–16:45 Uhr
Junges Engagement | Zusammenarbeit neu gestalten – das Demokratie-Narrativ | Vielfalt und Inklusion
16:45–18:00 Uhr
Es diskutieren:
Dr. Christoph Golbeck (Autohaus Golbeck), Anna Göttke (KulturLeben Berlin – Schlüssel zur Kultur e.V.), Anne Jeglinski (Der Paritätische Berlin), Klevis Knushi (Junges Engagement) und Dr. Stephanie Kowitz-Harms (Stiftung Bürgermut)
18:00–18:10 Uhr
Vorstellung der Engagementplattform
18:10–18:25 Uhr
Musik aus Georgien
ab 18:25 Uhr
Bei Essen, Getränken und guten Gesprächen
08:30–09:00 Uhr
09:00–09:30 Uhr
Dr. Gabriele Stilla-Bowman, Landesnetzwerk Bürgerengagement Berlin e.V.
09:30–11:15 Uhr
Projekt „EcoUnity: Naturschutz für Alle“ (Museum für Naturkunde Berlin) und Plan B 2030 e.V.
Was macht Kooperation erfolgreich und wo liegen ihre Grenzen? In diesem Workshop tauschen wir Erfahrungen aus, erproben ein Kooperationsgespräch und entwickeln konkrete Leitlinien für eine gelingende Zusammenarbeit.
Der Workshop wird angeboten vom Projekt „EcoUnity: Naturschutz für Alle“ (Museum für Naturkunde Berlin) und Plan B 2030 e.V., die der AG UNKE des LNBE angehören. Die AG UNKE ist ein Zusammenschluss von Organisationen aus dem Umwelt-, Klima- und Naturschutz und verfügt über vielfältige Kooperationserfahrungen.
Pauline Hofmann (House of Resources Berlin)
Wie werden aus vereinzelten Organisationen und Initiativen tragfähige Netzwerke? Und was braucht es, damit Netzwerke mehr sind als gelegentliche Austauschtreffen?
Der Workshop verbindet die Entwicklung des Bundesnetzwerks der Houses of Resources mit dem Alltag kleiner (post-) migrantischer Organisationen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Netzwerke als Infrastruktur für Engagement aufgebaut und für konkrete Zusammenarbeit genutzt werden können.
Das Bundesnetzwerk der Houses of Resources dient dabei als Praxisbeispiel: 20 eigenständig arbeitende Standorte haben sich zu einem bundesweiten Netzwerk zusammengeschlossen. Die Standorte arbeiten unter unterschiedlichen lokalen Bedingungen und mit verschiedenen Trägern, verbindet aber ein gemeinsamer Anspruch: migrantische Selbstorganisationen, Vereine und Initiativen in den Bereichen Antidiskriminierung, gesellschaftliche Teilhabe und Empowerment strukturell zu stärken. Wir betrachten gemeinsam, wie eine solche Zusammenarbeit funktionieren kann und wie auch ihr nächste Schritte für ein eigenes Netzwerk plant.
Julia Hudy (AKTIVOLI-Landesnetzwerk Hamburg e.V.)
Wie wird aus der Idee eines offenen Hauses für Engagement ein lebendiger Ort, der von einer engagierten Community getragen wird? Und was braucht es, damit aus Förderung, Forschung und Beteiligung nachhaltige Strukturen entstehen?
Am Beispiel des Haus des Engagements in Hamburg nimmt der Workshop die verschiedenen Bausteine eines solchen Dritten Orts des Engagements in den Blick und lädt dazu ein, Erfahrungen zu teilen, Erfolgsbedingungen zu hinterfragen und gemeinsam zu erkunden: Was können andere Städte und Regionen aus Hamburgs Weg lernen – und wie lässt sich ein Haus des Engagements als gemeinsamer zivilgesellschaftlicher Frei-Raum gestalten?
Dr. Greta Frederike Groß (WZB Berlin Social Science Center)
Was heißt Polarisierung im Kontext politischer und gesellschaftlicher Debatten, welche Konsequenzen hat das auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt, und wie kann man mit den Folgen konstruktiv umgehen?
Der wissenschaftliche Impuls von Dr. Greta Frederike Groß (WZB Berlin Social Science Center) gibt Einblicke in das Konzept der affektiven Polarisierung und aktuelle Forschungserkenntnisse. Im Mittelpunkt steht die Frage, was diese Erkenntnisse für die Praxis bedeuten und wie sich mit den Folgen von Polarisierung konstruktiv umgehen lässt.
Anna Göttke (KulturLeben Berlin – Schlüssel zur Kultur e.V.)
Inklusion bedeutet: Jeder Mensch soll die Möglichkeit haben, aktiver Teil der Gesellschaft zu sein. Nicht alle Menschen können und wollen das Gleiche tun und nicht jede Aufgabe passt zu jedem Menschen – aber für jeden Menschen kann es eine passende Rolle geben.
Im Workshop geht es darum, gemeinsam herauszufinden, was Menschen brauchen, um teilzuhaben, und wie daraus gelebte Inklusion entstehen kann.
11:15–11:45 Uhr
11:45–13:30 Uhr
Dr. Gabriele Stilla-Bowman (LNBE e.V.) und Dr. Alexander Konrad (LNBE e.V./Malteser Hilfsdienst Berlin e.V.)
Wie kann sich zivilgesellschaftliches Engagement zwischen Beteiligung, Interessenvertretung und Demokratieförderung gut positionieren? Und wie können sich Organisationen vor Vereinnahmung und Instrumentalisierung schützen?
Der Workshop knüpft an das Forum „Zusammenarbeit neu gestalten – das Demokratie-Narrativ“ an. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Zivilgesellschaft ihre Rolle in einer demokratischen Gesellschaft gestalten und dabei handlungsfähig und resilient bleiben kann.
Benita Piechaczek (UPJ e.V.)
Der Workshop gibt Einblick in die Arbeit der Pro Bono Allianz Deutschland, einem Zusammenschluss von Mittlerorganisationen mit deutschlandweiten Netzwerken. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Organisationen gezielt pro bono Unterstützung und fachliche Expertise aus der Wirtschaft für ihr Engagement gewinnen können.
Friederike Vorhof (Fördermittelbüro) und Witalij Schmidt (AD ASTRA cultura)
Wie können Verwaltung, Stiftungen und Zivilgesellschaft in Zeiten knapper werdender finanzieller Spielräume gemeinsam mehr erreichen? Und was müssen wir voneinander wissen und miteinander verändern, damit vorhandene Ressourcen sinnvoller genutzt werden?
Der Workshop nimmt die angespannte finanzielle Situation von öffentlicher Hand und Zivilgesellschaft in den Blick. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie öffentliche Förderung, private Fördermittel sowie die Kompetenzen und Erfahrungen der Zivilgesellschaft stärker zusammengedacht und für gesellschaftliche Bedarfe genutzt werden können
Janis Fifka (Servicestelle Jugendbeteiligung e.V.)
Junge Menschen engagieren sich auf vielfältige Weise und gestalten Gesellschaft aktiv mit. Damit dieses Engagement gut gelingen kann, braucht es passende Rahmenbedingungen und Unterstützung. Welche Rolle kann Politik dabei spielen – und wo können wir selbst ansetzen?
In diesem Workshop sprechen wir darüber, was junges Engagement braucht und welchen Beitrag Politik leisten kann. Dabei geht es um Themen wie Freistellung, Verdienstausfall und finanzielle Entlastungen ebenso wie um konkrete Erfahrungen, Ideen und Lösungsansätze aus der Praxis. Gemeinsam schauen wir darauf, was bereits gut funktioniert, wo es noch Potenzial gibt und welche nächsten Schritte wir anstoßen können.
LAGFA Berlin e.V. und bezirkliche Freiwilligenagenturen
Freiwilligenagenturen bauen Brücken ins Engagement: Sie beraten Freiwillige, welches Engagement zu ihnen passt, und unterstützen gemeinnützige Organisationen dabei, Freiwillige zu gewinnen und gute Rahmenbedingungen für ihr Engagement zu schaffen. Sie bieten vielfältige Begegnungs- und Beteiligungsmöglichkeiten an und schaffen Raum für den Austausch über gesellschaftliche Themen.
Der Workshop verbindet die Erfahrungen der bezirklichen Freiwilligenagenturen mit dem Alltag gemeinnütziger Organisationen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Zusammenarbeit zwischen Freiwilligenagenturen und Organisationen gewinnbringend gestaltet werden kann.
Verena Hoffmann (Somatic & Embodied Coach)
Gute Kooperationen sind immer auch gute Begegnungen zwischen Menschen. Doch wie begegnen wir uns selbst und anderen eigentlich?
90 Minuten Bewegung, Begegnung und ein anderes Ankommen im Raum und in dir.
13:30–14:30 Uhr
14:30–16:00 Uhr
Zum Abschluss werden zentrale Themen der Konferenz noch einmal gemeinsam weitergedacht: Was wollen wir vertiefen? Wo gibt es Interesse und Bedarf für eine weitere Zusammenarbeit? Wo können Kooperationen entstehen?
16:00 Uhr
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